Mein Beitrag zu Maras Blogparade: Dankbarkeit und Kreativität

Star Wars anakin Skywalker Karikatur Pastell Elisa Groka

Ömmaken Skywalker freut sich über ihren neuen Rollator!

Liebe Leser!

Jedes Jahr zu Halloween poliert Ömmaken Skywalker ihren alten Helm und erschreckt die Nachbarkinder – ein Heidenspaß! Wenn ihr Enkel sie dann abholt und zur Kostümparty ins Seniorenzentrum fährt, hält sie immer kurz inne und fühlt tiefe Dankbarkeit. „Luke“, sagt sie dann, „ist das schön, dass ich das noch so kann.“

Tja, und wie komme ich jetzt auf Dankbarkeit? Vor ein paar Tagen entdeckte ich auf einem Streifzug durchs Netz, dass Mara Stix eine Blogparade zum Thema Dankbarkeit gestartet hat. „Was für ein schönes Thema!“, dachte ich, „Nur leider hat das nichts mit meinem Blogthema zu tun … “ Aber der Gedanke ließ mich einfach nicht los – immer ein untrügliches Zeichen dafür, dass die entscheidende Idee irgendwo in meinem Gehirn stecken geblieben ist und noch raus will. Und dann machte es plopp: Wie kann man für Kreativität nicht dankbar sein? Jeder hat sie, jedem tut sie gut und jeden macht sie glücklich! Man muss sie nur lassen!

Was mich letztendlich auf diesen Gedanken gebracht hat? Die Leser meines Blogs! Dieser Blog ist jetzt genau eine Woche alt und ich hab mich nach einer fast schon unerträglich langen Brutphase, über was und wie ich einen neuen Blog starten will, selbst mit dem Start überrumpelt. Die Zeit war einfach reif, es war der richtige Moment mit der richtigen Idee. Und trotzdem hatte ich mächtig Bammel. Warum?

Ich hatte seit langer Zeit endlich mal wieder das Gefühl, genau zu wissen, was ich will: andere Menschen motivieren und sie an ihre eigene Kreativität erinnern. Ich wollte Spaß haben, Lebensfreude schenken und tolle Menschen kennenlernen. Ich wollte auch endlich wieder selbst Bilder malen und witzige Cartoons zeichnen. So viele Wünsche und so viel Potenzial für Enttäuschungen! Was ist, wenn keiner guckt? Wenn es keinen interessiert? Wenn niemand Lust hat, mit mir zu malen und am ersten Kreativen Freitag teilzunehmen?

Und dann kamt ihr: Meine Leser! Ihr habt mich absolut umgehauen! Ihr habt mich supportet, geliked, verlinkt, abonniert, kommentiert und umwerfende Bilder gemalt – jeder in seinem ganz persönlichen Stil. Das hat mir selbst einen kreativen Energieschub und ein Hochgefühl verpasst, wie ich es ewig nicht erlebt habe. Ich wollte anderen Menschen Spaß bereiten und ihre eingeschlummerte Kreativität wachkitzeln und hab es vielfach zurückbekommen! Danke, danke, danke, dafür bin ich so dankbar, dass ich vor Freude hüpfen könnte!

Also, wenn jetzt irgendjemand da draußen diesen Artikel liest und selbst schon lange denkt: Ich würde so gern etwas tun, was ich wirklich liebe, aber … Vergiss das „aber“. Mach es einfach. Sei dankbar, dass du Träume und Ziele hast und dann mach jeden Tag einen Schritt auf dieses Ziel zu, und wenn er noch so klein ist. Wenn du immer nur zögerst und nicht ins Handeln kommst, wendet sich deine eigene Energie irgendwann gegen dich, in Form von Selbstvorwürfen, Frustration oder Versagensängsten. Aber wenn du die ersten Schritte machst, werden andere es bemerken und plötzlich hast du so viel Rückenwind, dass du am liebsten fliegen würdest.

Mir jedenfalls erging es mit dem Start dieses Blogs so und darüber freue ich mich unglaublich. Und wenn man einmal anfängt mit dem Dankbarsein, sieht man überall noch mehr, wofür man dankbar sein kann. Ich selbst bin gerade einfach nur dankbar dafür, dass ich nach einer unglaublich tollen, bunten und inspirierenden Woche mit meinem schnurrenden Atelierkater Fitzwilliam auf dem Schoß einen schönen Tee trinken und mich über all die kreativen Menschen freuen kann, die ich in dieser einzigen Woche kennengelernt habe!

Das Malen und Zeichnen hat einen ähnlichen Effekt auf die Seele wie die Dankbarkeit. Wenn man einfach mal damit anfängt, anstatt die schönen Stifte und Farben immer nur in der Schublade liegen zu lassen, fängt man an, die Welt anders zu sehen. Plötzlich suchen die Augen wie von selbst überall das Schöne, das Lustige, das Berührende. Wer kreativ wird, lässt sein inneres Kind über die Wiese hüpfen.

Und morgen ist wieder ein Kreativer Freitag. Das Thema für unsere wilde Malwoche entscheide ich morgen ganz spontan. Aber ich weiß, dass ich heute Abend vor lauter Vorfreude auf die nächste Woche mit einem satten und dankbaren Grinsen einschlafen werde! Und dir, liebe Mara, danke ich dafür, dass du mich zu diesem Artikel angeregt hast. Das war die schönste Gelegenheit, meinen Lesern für einen grandios motivierenden Blogstart zu danken.

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5 Gedanken zu “Mein Beitrag zu Maras Blogparade: Dankbarkeit und Kreativität

  1. Hallo Elisa,

    erstmal herzlichen Glückwunsch für das tolle Blogthema. Ich fühle mich direkt verwandt 😉
    Toll, dass es noch mehr Kreativitäts-Anstubser gibt 🙂

    Und ich gebe dir recht: Kreativität ist wirklich was zum Dankbarsein. Früher dachte ich auch, das sei alles selbstverständlich. Aber in Wahrheit ist es ein riesen Geschenk!

    Auf dass noch viel mehr Menschen die Dankbarkeit für ihre Kreativität entdecken!
    Liebe Grüße,
    Marie

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  2. Hallo Marie!

    Vielen Dank für deinen Kommentar, ich hab dir natürlich einen Gegenbesuch auf deinem Blog abgestattet und wusste sofort, was du mit Verwandtschaft meinst! 😉
    Meinen Schwellentroll hab ich folgendermaßen besiegt: Ich hab ihm einfach die Aufgabe zugeteilt, immer schön meine tausend Pastellkreiden, Stifte, Farbtuben und Pinsel in Ordnung zu halten. Da ich die jeden Tag durcheinander bringe, ist er immer so ausgelastet, dass er einfach nicht dazu kommt, mich zu sabotieren! 😉
    Trotzdem hab ich mich gerade bei dir eingetragen und bin jetzt gespannt auf dein Worksheet, vielen Dank dafür!

    Grüße von Stubser zu Stubser, liebe Kollegin,

    Elisa

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  3. Pingback: Zusammenfassung der Dankbarkeit Blog Parade - Mara Stix

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