Wenn man einmal anfängt oder: Frau Groka macht in Import – Export

Vincents Hamster - ein echt falscher van Gogh

Feldhamster Jean Luc hat van Gogh immer gern bei der Arbeit zugesehen. Manchmal geriet er dabei mit aufs Bild und erlangte dadurch Unsterblichkeit.

Liebe Leser,

ich weiß jetzt gar nicht, ob ich schon offiziell angekündigt habe, dass der Kreativkick umzieht in einen neuen und hoffentlich viiiel schöneren Blog, aber das ist definitiv mein „Wenn man einmal anfängt“ zum Kreativen Freitag! Unfassbar, wie viele Themes, Widgets, Plugins und sonstige Spielereien es gibt, wenn man auf einen wp.org-Blog mit eigener Domain umzieht. Ich glaube, wenn man das richtige Plugin findet, kann man sich sogar beim Bloggen die Haare föhnen, Kartoffeln schälen und Lottozahlen vorhersagen. Da ich genau dieses Plugin auf keinen Fall verpassen will, kann ich einfach nicht mehr aufhören zu basteln!

Dumm ist nur, dass ich von Technik keine Ahnung habe. Der Satz der Woche lautet daher definitiv „Was hab ich denn jetzt wieder gemacht, wieso klappt das nicht!“ Und weil ich mich so trottelig anstelle, habe ich die ganze Zeit das Gefühl, dass ein Hamster mich beobachtet. Zwar nicht kritisch, aber auch nicht wohlwollend. Weil ich jetzt aber so ein furchtbar neugieriger Mensch bin, machte ich mich auf die Suche, ob die Angst, von einem Hamster beobachtet zu werden, einen Namen hat. Ich meine – wir leben im kompliziertesten Jahrtausend seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, es gibt doch für alles ein Fachwort! Doch ich wurde nicht fündig. Stattdessen fand ich dies:

Hippopotomonstrosesquippedaliophobie – Angst vor langen Wörtern

Jetzt mal ohne Witz, ja? Wie sollen die Betroffenen über ihre Krankheit sprechen?! „Ich leide unter … WAAAAAAH!“ Gegen das Wort hilft auch keine Atemtechnik!

Jetzt hab ich vergessen, was ich sagen wollte. Ach ja. Import – Export. Also, ich werde vielleicht sogar noch heute (wenn ich mich traue) die Dateien aus dem Kreativkick exportieren, aber wie ich mich kenne, kann es ein paar Tage dauern, bis ich alle eventuell auftretenden Probleme gelöst habe. Der Hamster guckt schon wieder! Egal. Wichtig ist nur: Ich möchte ungern auch nur einen eurer tollen Kommentare und Beiträge verlieren. Aber im Moment fühle ich mich wie in meinem klassischen Albtraum, in dem ich Auto fahren muss. Da ich keinen Führerschein habe, ist das immer abenteuerlich. Ist ja auch egal. Ich glaube, dieser Artikel war ziemlich absurd.

Bevor ich jetzt weiter auf Pixel starre, lade ich besser meine Mädels und den Hamster auf einen Spaziergang zur Eisdiele ein. Es gibt eben Dinge, die eine Frau tun muss! 😀

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Frau Groka beim Poesiewochenende: Das illustrierte Gedicht!

Cartoon Karikatur Lama Pastellbild DIN A3 Elisa Groka

Und noch’n Gedicht!

Liebe Kreativbande!

Heute nehme ich Teil, und zwar an Herrn Edes Poesiewochenende in seinem schönen Blog. Wenn es um Posie geht, stehe ich ja weniger in der Tradition von Schiller und Goethe, sondern sehe mich eher wieder im Schlafanzug Heinz Erhardt Filme gucken. Ich persönlich verstehe unter Dichtung und Wahrheit, dass es wahr ist, dass ich nicht ganz dicht bin! 😀

Also präsentiere ich jetzt stolz Grokas Gebrauchslyrik für Schlechtwettertage!

*räusper*

Dem Dalai sein Lama

Dem Dalai sein Lama

Das hat nicht ein Barthaar

Doch hat es fünf Beine

Nur Zähne hat’s keine

Das Schicksal des Lamas

Gleicht dem Stoff eines Dramas

Und doch ist es friedlich

Es lächelt so niedlich!

Frau Groka verschämt kichernd ab.

Die Leseratte – mein Beitrag zum Kreativen Freitag „Lesen“

Ratte Fragonard Lesende Frau Cartoon Karikatur Elisa Groka

Schmökernde Leseratte im Sonntagskleid

Liebe Kreativbande,

heute präsentiere ich euch stolz meinen Beitrag zum Kreativen Freitag Lesen. Die Leseratte ist angelehnt an ein Gemälde von Jean-Honoré Fragonard, einem Maler des französischen Rokoko, der für seine leichte und lebendige Malweise bekannt war.

Natürlich fiel mir das Motiv mal wieder mitten in der Nacht ein, und als dann endlich das Tageslicht zum Malen auftauchte, war ich schon so verknallt in das Projekt, dass ich unbedingt erstmal meine Papierbestände aufstocken musste. Für diese Leseratte musste es unbedingt getöntes Canson Papier sein, der Smaragd unter den Pastellpapieren.

Wenn jemand von euch gerne mit Pastell arbeitet und mit dem Ergebnis nie so ganz zufrieden ist: Gönn dir ein paar Bögen Cansonpapier, das Zeug ist sogar für Atheisten ein Gottesbeweis! 😀 Ich bin so verliebt in diese Ratte, ich wollte sie eigentlich verkaufen, aber ich glaube nicht, dass ich mich von ihr trennen kann …

Wenn ich DAS vorher gewusst hätte – Mein Beitrag zum Kreativen Freitag

Demonstration, Dämonen, Cartoon, Elisa Groka

Wenn Gorgus der Grausige vorher gewusst hätte, dass man eine Demonstration anmelden muss, wäre der Nachmittag nicht ganz so peinlich verlaufen …

Liebe Kreativbande,

hier kommt mein Beitrag zum Kreativen Freitag „Wenn ich DAS vorher gewusst hätte!“ Gorgus der Grausige wollte vor seinen Dämonenkollegen mal so richtig auf dicke Hose machen und eine ordentliche Dämo, äh, Demo auf die Beine stellen. Zur Zeit sitzt die ganze Bande noch auf dem Polizeirevier, um den Sachverhalt zu klären. Der Pressesprecher der Dämonen ließ aber bereits verlauten, dass die dämonkratischen Mittel noch lange nicht ausgeschöpft seien!

Und für alle, die sich jetzt mal wieder fragen: „Wo holt diese Frau Groka immer diese total bekloppten Ideen her?!“ – ich lebe einfach nur so vor mich hin, das reicht meistens. Auf die Dämonstration kam ich zum Beispiel, weil ich mir furchtbar gern englische und amerikanische Serien im Originalton reinziehe. Je nachdem, wo die Serie spielt, verstehe ich den Zusammenhang oder die Bilder! 😀 Südstaatler zum Beispiel, ja? Die sagen zu ihrem Pferd nicht „Come on!“, die sagen „n“ und das Pferd läuft los. Offenbar spricht es den gleichen Akzent. Ich nicht, höhö.

Und neulich sprach in einer Serie jemand von einer „Dämonsträischn“. Bevor mein Gehirn den Zusammenhang kapiert und übersetzt hatte, flitzte dieses Bild vor meinem inneren Auge vorbei. Wenn man gerade mal nichts zu lachen hat, reicht es ja meistens schon, wenn man sich dumm anstellt … 😉

Rüdiger, der Lampenfisch – Unter der Oberfläche

Lampenfisch, Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm, Elisa Groka. Cartoon

Voll erleuchtet: Rüdiger, der Lampenfisch

Liebe Kreativbande,

heute fasse ich mich ganz, ganz kurz, ich bin nämlich so im Malrausch, dass ich a) meine Finger nicht sauber genug kriege, um richtig zu tippen und b) schnell wieder an die Staffelei will! 😉

Ich stelle euch also nur kurz meinen Beitrag zum Kreativen Freitag „Unter der Oberfläche …“ vor. Also: Das ist Rüdiger. Rüdiger ist ein Tiefseebewohner und zählt zur Gattung der Lampenfische. Seine spezielle Unterart wird als „Fußballfisch“ bezeichnet, aber das findet Rüdiger sehr beleidigend. Das klingt für ihn nicht nur, als wäre er fett, sondern auch, als könnte jeder gegen ihn treten! Aber das haben sich wieder menschliche Wissenschaftler ausgedacht und Journalisten texten dann in der Saure-Gurken-Zeit immer, was für hässliche Gestalten Tiefseefische sind.

Die haben eben keine Ahnung. Vielleicht sieht er für Menschen irgendwie ungewohnt aus, aber unter seiner Oberfläche ist Rüdiger „ein voll töften Kerl“ und Lampenfischdamen finden ihn ausgesprochen attraktiv. Schon seine Mama fand, dass er das hübscheste Kerlchen ist, das sie je gesehen hat. „Rüdi,“ hat sie immer gesagt, „du bist mein Sonnenscheinchen, du leuchtest richtig von innen!“ Und wenn er als Kind im Dunkeln in der Tiefsee Angst hatte, hat sie auch die ganze Nacht das Licht für ihn angelassen. Wozu ist man denn Lampenfisch!

Als ich das Bild gerade fertig hatte (es handelt sich hier übrigens um einen monumentalen Ölschinken im Format 50 x 70 cm und das Foto gibt die Brillanz der Farben leider nicht mal ansatzweise wider), kam meine Tochter ins Atelier geschlendert, legte mir die Hand auf die Schulter und sagte grinsend: „Mama, das könnte auch im Louvre hängen. Ich mein – die Bilder da sind ja schließlich auch nur ein Hintergrund mit irgendwas drauf!“ Vielleicht lag es an den Farbdämpfen, aber über diesen coolen Spruch haben wir uns weggeschmissen vor Lachen. Eine bessere Definition von Kunst hatte ich lange nicht gehört! 😀

Welche Farbe hat dieses Kleid?

Welche Farbe hat das Kleid Karikatur Elisa Groka

Frau Hackbrettl ist ECHT genervt!

Liebe Freunde des Kreativen Freitags, stille Leser und Kleidergucker!

Eigentlich hatte ich diesen Beitrag als Kulturphänomen für Grokas Gazette geplant, aber da die Freitags-Maler und die, die es werden wollen, schon alle mit den Hufen scharren und sich die Nägel abkauen, bis das neue Thema kommt, gibt es jetzt ein kleines Gimmik für Zwischendurch. Wir widmen uns also der Frage: WELCHE FARBE HAT DIESES KLEID?

Zum ersten Mal wurde ich mit dieser Frage konfrontiert, als Iwan seinen Beitrag zum Kreativen Freitag „Ich kann so nicht arbeiten!“ einreichte. Einen Tag später kommt meine jüngere Tochter mit ihrem Handy in der Hand um die Ecke und fragt: „Mama, welche Farbe hat dieses Kleid für dich?“ Noch einen Tag später kommt meine ältere Tochter um die Ecke und sagt: „Boar, ist das Internet langweilig. Alle wollen nur wissen, welche Farbe hat das Kleid?“ Ich kam mir mächtig cool vor, als ich abgebrüht abwinken konnte. „Ach, das, ja, kenn ich!“ (Ich bin ja immer so stolz, wenn ich bei den jungen Dingern mitreden kann, hihi!)

Nach einer kurzen Diskussion über Stäbchen und Zäpfchen und was jetzt im Auge macht, was man wann wie bunt sieht, dachte ich dann, das Thema wäre abgearbeitet. Bis … ja. Bis ich mich zur Ruhe begab, um selig zu schlummern. Das hat dann aber nicht funktioniert. Ich fing an zu kichern. Ich fing an zu lachen. Denn plötzlich sah ich sie vor mir: Frau Hackbrettl, total verwirrt, die Arme.

Ich stelle euch also die Frage: Welche Farbe hat dieses Kleid und bin gespannt auf eure kreativen Wortschöpfungen, wie die Farbe heißen könnte! 😀