Wenn deine Kreativität mal wieder bockig ist: Zeig ihr, wo es lang geht!

Acrylbild Elisa Groka Cartoon, Kamel, Wüste

Das Kamel auf dem Bild ist störrisch und der kleine dicke Kalif zieht dran – kurz: Der Streik

Kennst du das auch? Du hast den Kopf voller Ideen, die du unbedingt mal umsetzen willst. Eigentlich möchtest du schon lange den alten Schrank mit einem tollen Anstrich aufpeppen, die Gitarre mal wieder auspacken und üben oder ein farbenfrohes Bild für den tristen Flur malen. Eigentlich. Aber da ist dieses böse Wort. Eigentlich …

Manche von uns wollen schon seit zwanzig Jahren ihren Roman schreiben, reden aber schon gar nicht mehr darüber, weil die Frage „Was macht denn dein Roman, schreibst du noch?“ jedes Jahr unangenehmer klingt. Andere kaufen sich immer wieder diese wunderschönen Malsets in edlen Holzkoffern und verstauen sie dann nach einer halben Skizze verschämt unten im Schrank – bei den anderen Malsets. Wir würden unsere Ideen ja so gern mal umsetzen, tun es aber dann irgendwie doch nicht. Und jedes Mal, wenn wir etwas nicht tun, wird die Hürde größer, endlich Ideen in die Tat umzusetzen. Dabei liegt es sicher nicht an mangelnder Kreativität. Aber woran dann?

Herr Doktor, meine Kreativität klemmt!

Es ist einfach, alles auf angeblich mangelnde Kreativität zu schieben, wenn wir einfach nicht aus dem Quark kommen und lieber am Fernseher rumschalten oder Solitär spielen, anstatt aktiv zu werden und selbst etwas zu erschaffen. Und ja, man kann es sicher auch auf „natürliche“ Trägheit schieben. Das Leben ist schon stressig genug, da muss man sich nicht auch noch damit unter Druck setzen, dass man kreativ werden sollte …

Grundsätzlich sind Pause, Entspannung und Muße immer gut, bin ich sofort dabei. Das Problem ist nur: Wir entspannen uns ja gar nicht, wenn wir unsere Ideen nicht rauslassen, wir lenken uns nur ab! Wir daddeln uns die Rübe dicht mit hektischen Pixeln, wir klicken endlos irgendwelche Links durch, um Nachrichten zu lesen, die uns gar nicht interessieren und die ganz Harten unter uns kommen auch auf so Ideen, wie die Geschirrtücher zu bügeln, um nicht an den Malkoffer im Schrank denken zu müssen.

Aber all das ist keine Entspannung! Kreativität dagegen ist Entspannung, und zwar aktive Entspannung, meiner Erfahrung nach die beste Sorte, die man haben kann. Denn wir Menschen sind eben so gemacht, dass wir gern etwas zu tun haben wollen, aber etwas sinnvolles, etwas schönes. Wir wollen entdecken, ausprobieren, tüfteln, erfinden, erschaffen, neue Kompetenzen entdecken und entwickeln, um nicht hinter unserem Potenzial zurück zu bleiben.

Wenn wir diesen Urtrieb nicht hätten, würden wir heute noch bibbernd und mit knurrendem Magen in Höhlen sitzen und frustriert darüber nachgrübeln, wie grandios es wäre, wenn wir Feuer selber machen könnten. Aber, ach, geht ja nicht, nee, ist zu schwierig, irgendwie ist mir auch zu kalt, um es rauszufinden, ich bleib besser mal hier sitzen. Schade, dass ich armer Höhlenmensch kein Facebook hab, das würde mich jetzt so schön ablenken …

Haben wir ein Glück, dass unsere kreativen Vorgänger die Feuersteine und das vielleicht noch unausgegorene eirige Rad nicht zu den Malkästen in den Schrank geräumt haben! Stattdessen haben sie ihrer Kreativität freien Lauf gelassen bis zum glücklichen Flow und dabei ganz nebenbei immer neue, tolle Dinge erschaffen. Wenn du selbst diesen Flow schon einmal (oder sogar öfter) erlebt hast, weißt du, worum es bei deiner Kreativität geht: Völliges bei dir selbst sein und aktiv entspannen. Einfach machen. Ganz aufgehen in einer Sache. Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl. Aber wieso ist es verdammt nochmal so schwierig, damit anzufangen?

Die bösen Gegenspieler: Perfektionismus, Prokrastination und Günther

Unsere aktive Kreativität wird von drei übergewichtigen, haarigen Monstern in Schach gehalten. Da ist zum Beispiel dieser fiese Perfektionismus. Wenn du ihn im Verdacht hast, ein Kreativitätshemmer zu sein, frag dich einfach, ob du vielleicht deinen Roman nicht schreibst oder deine Bilder nicht malst, weil du immer wieder denkst „Es gibt ja schon unzählige großartige Bücher, die viel besser sind als alles, was ich je schreiben könnte!“ oder „So gut wie meine Vorbilder werde ich sowieso nie malen können … „. Kehren wir die Frage jetzt mal um. Wenn alle Kulturschaffenden, die uns ihre Werke geschenkt haben, nie angefangen hätten, weil es ja immer schon einen gab, der besser war, wo wären wir dann jetzt?

Wenn Chopin gar nicht erst ans Klavier gegangen wäre, weil Franz Liszt der begnadetste Pianist seiner Generation war, wäre ihm und uns einiges entgangen. Franz war schneller an den Tasten, hatte vielleicht die bessere Technik und erwiesenermaßen eine größere Spannweite, er hatte nur einen Haken: Er war nicht Chopin. Du verstehst, was ich meine? Deine ganz persönliche Kreativität kannst nur du erschaffen. Also versuche, dich nicht zu vergleichen oder perfekt zu sein. Schon gar nicht „perfekter“ als andere. Spätestens hier beißt die Schlange sich selbst in den Schwanz und zeigt uns, was Selbstsabotage heißt!

Der zweite böse Gegenspieler ist die Prokrastination, auch „Aufschieberitis“ genannt. Dabei handelt es sich um eine „Erledigungsblockade“, die uns dazu bringt, immer wieder alles auf später zu verschieben. Es ist aber damit nicht vergessen, sondern eben verschoben, was bedeutet, dass es immer und immer und immer in unserem Bewusstsein rumklötert und scheppert und stört und uns nicht zur Ruhe kommen lässt. Wir verbringen viel weniger Zeit damit, Dinge zu bereuen, die wir tatsächlich getan haben, als damit, Dinge zu bereuen, die wir nicht getan haben. Der böse Widerhaken der Prokrastination besteht darin, dass sie uns bei jeder aufgeschobenen Sache noch eine Schüppe auf die Sondermüllhalde der Psyche packt: Looooser! Du machst aber auch nie irgendwas fertig! Jaja, immer nur morgen, morgen, das kennt man ja von dir.

Das zerstört auf Dauer unser Selbstvertrauen und führt uns direkt zu Günther. Günther habe ich jetzt einfach mal den Teil unserer Persönlichkeit genannt, der gern unsere Bedürfnisse befriedigt. Das Bedürfnis nach sinnerfüllter Tätigkeit, nach Spaß, nach Gemeinschaft, nach Entspannung, Lebensfreude und Entfaltung. Günther ist eigentlich einer von den Guten! Aber er führt sich auf wie ein bockiges Kind! Nur, weil du ihm zehnmal versprochen hast, mit ihm einen Drachen zu bauen und zu der großen Wiese zu gehen, um ihn steigen zu lassen. Der soll sich mal nicht so anstellen. So wichtig ist das mit dem Drachen ja nicht. Es gibt schließlich genug anderes zu tun, Günther soll dich mal nicht nerven, irgendwann machen wir das schon noch. Das Spielchen treibst du so lange, bis Günther heulend in sein Zimmer rennt und die Tür zuknallt. Vorher schreit er aber noch: „Aber du hast es versprochen! Dir glaub ich NIX mehr!“ Und deine Kreativität – die nimmt er mit. Und schließt sich mit ihr ein. Und schmollt.

Kreativität ist wie ein Muskel: Je mehr du sie trainierst, umso stärker wird sie!

Spätestens, wenn Günther dir die Tür vor der Nase zuknallt, hast du es zu weit getrieben. Du willst deinen Günther wieder haben, und du kannst die dicke Luft im Streit mit dir selbst gar nicht gut aushalten! Wolltest du dich nicht eigentlich entspannen, dir was Gutes tun und kreativ werden? Stattdessen bist du unzufrieden mit dir selbst, nörgelst rum und lässt es an deinem Partner, deinen Kollegen oder einer langsamen Oma in der Kassenschlange aus. Willst du so sein? Nö.

Also! Dein kreatives Potenzial ist eine Form von Energie. So wie Wasserdampf in einer Dampflok. Wenn du sie bewusst in die richtigen Bahnen lenkst, geht sie ab wie ein Stück flutschige Seife in der Badewanne und nimmt dich mit auf eine spannende Entdeckungsreise. Wenn du sie unterdrückst und ständig auf später verschiebst, explodiert irgendwann der Kessel. Es kostet wahnsinnig viel Energie, das eigene Potenzial immer wieder zu unterdrücken, nur, weil man es vielleicht nicht perfekt zum Ausdruck bringen kann. Denn seinen Ausdruck findet es erst dadurch, dass du es tust. Und dazu brauchen wir manchmal – so doof das klingt – Selbstdisziplin.

Ja, aber … kreativ sein soll doch Spaaaaß machen! Selbstdisziplin klingt so, wie meine Lateinlehrerin aussah. Verhärmt, verbittert und zäh wie ein Minutensteak nach einer halben Stunde in der Pfanne. Aber die Disziplin ist viel besser als ihr Ruf – um genau zu sein, sie ist die Brücke, die dich rüber bringt auf die grünere Seite der Wiese, wo du vor Ideen nicht nur sprudelst, sondern auch handelst, anstatt nur zu denken.

Und so viel Disziplin musst du auch gar nicht aufbringen. Oft geht es nur um den einen einzigen Schritt, um mit etwas anzufangen, was schon lange als Plan in deinem Kopf herumkullert und schon lange endlich sein Eigenleben entwickeln will – denn das tun kreative Werke immer, sobald sie zur Welt kommen. Das Bild, das du malen wolltest, sah in deinem Kopf ganz anders aus, aber ist es nicht abenteuerlich und überraschend, wie es sich entwickelt, wenn du es wirklich malst? Und kommen dir nicht, wenn du dich endlich mal auf den Hintern setzt und wirklich schreibst, anstatt an deinem Roman nur im Kopf zu feilen, völlig neue Ideen? Wenn du mit deiner Kamera los läufst, entdeckst du dann nicht plötzlich überall einzigartige Motive, die du von deinem Sessel aus nie gesehen hättest?

Der Schritt ins kreative Tun ist oft ein ganz winziger. Stifte und Papier bereitlegen und loslegen. Aus dem Supermarkt einfach mal bunte Knete mitbringen und lustige Jahreszeitendeko modellieren. Blumen pflanzen. Reime finden auf Wörter, die du magst. Oder wann hast du das letztemal mit Kindern gespielt? Kinder sind wahre Meister der darstellenden Künste! Sie brauchen keine Kostüme und kein Reklamheft, um in Rollen zu schlüpfen und spannende Dramen aufzuführen. Sie tun es einfach, weil sie es können. Und genau so sollten wir vernünftigen Erwachsenen uns auch darin üben, wieder spontan und regelmäßig kreativ zu sein – einfach, weil wir es können.

Und je öfter wir diesen „Muskel“ gebrauchen, umso stärker wird er, umso leichter fällt es uns, in den „Flow-Modus“ zu gehen, uns selbst zu überraschen und total vom Alltag abzuschalten. Und diesen wunderbaren „kindlichen“ Zustand erreichen wir ganz einfach dadurch, dass wir uns bewusst dafür entscheiden, einfach mal anzufangen. Sobald wir den Stift in der Hand haben oder die Gitarre auf dem Schoß, kommt die Kreativität von ganz allein. Und dann kommt auch Günther irgendwann wieder aus seinem Schmollwinkel und setzt sich grinsend zu uns. Hast du schon eine spezielle Methode entwickelt, um deinen Günther anzulocken?

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Kreativer Freitag: Wenn ich DAS vorher gewusst hätte!

Pastell van Gogh Karikatur Cartoon Elisa Groka

Liebe Kreativbande!

Endlich ist wieder Freitag, jiiiehaaaa! Es gibt einen neuen Kreativkick, an dem ihr eure Fantasie wetzen könnt, um bunte Ideen auszubrüten. Und unser Thema der Woche ist: Wenn ich DAS vorher gewusst hätte!

So wie unser Freund Vincent hier. Sein Leben lang war er besessen davon, zu malen und wurde von allen Seiten gemobt. Infantiles Geschmiere, grobes Gekleckse, Vincent musste sich verdammt viel gefallen lassen und hat selbst gar nicht mehr erlebt, dass er in den Olymp der unbezahlbaren Künstler aufstieg. Ob er etwas anders gemacht hätte, wenn er das geahnt hätte? Vielleicht hätte er bei aller Verzweiflung sein Ohr doch lieber dran gelassen. Denn jetzt ist er auch völlig kunstfernen Menschen bekannt als „der mit dem appen Ohr“, nicht als der mit den genialen Bildern, der immer an seiner Kunst festgehalten hat.

Das „Wenn ich DAS vorher gewusst hätte!“ kann aber auch ganz klein und banal sein, so wie meins diese Woche zum Beispiel. Wenn ich vorher gewusst hätte, dass unsere Heizungsanlage mal wieder ausfällt und wir drei Tage lang keine Heizung und nur eiskaltes Wasser zum Waschen haben, hätte ich mich in der heißen Badewanne nochmal so richtig eingeweicht! 😉

Einmal ertappte mich sogar dabei, wie ich im Fernsehen die Lottozahlen sah und dachte: „Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann hätte ich doch einen Schein abgegeben!“ Wenn, wenn, wenn …

Welche „Wenn ich das vorher gewusst hätte!“-Momente habt ihr? Und ihr wisst ja: Im Kreativkick ist alles erlaubt! Von der kreativen Umsetzung ernsthafter Erlebnisse bis hin zum absurden Cartoon – tobt euch aus, malt, zeichnet, schreibt, fotografiert, lasst eure Kreativität frei fließen und staunt selbst, was am Ende dabei raus kommt! Hauptsache, es tut euch gut und ihr habt Spaß. Ich bin gespannt, welche Ideen ihr entwickelt und freu mich auf eure Ergebnisse!

Rüdiger, der Lampenfisch – Unter der Oberfläche

Lampenfisch, Öl auf Leinwand, 50 x 70 cm, Elisa Groka. Cartoon

Voll erleuchtet: Rüdiger, der Lampenfisch

Liebe Kreativbande,

heute fasse ich mich ganz, ganz kurz, ich bin nämlich so im Malrausch, dass ich a) meine Finger nicht sauber genug kriege, um richtig zu tippen und b) schnell wieder an die Staffelei will! 😉

Ich stelle euch also nur kurz meinen Beitrag zum Kreativen Freitag „Unter der Oberfläche …“ vor. Also: Das ist Rüdiger. Rüdiger ist ein Tiefseebewohner und zählt zur Gattung der Lampenfische. Seine spezielle Unterart wird als „Fußballfisch“ bezeichnet, aber das findet Rüdiger sehr beleidigend. Das klingt für ihn nicht nur, als wäre er fett, sondern auch, als könnte jeder gegen ihn treten! Aber das haben sich wieder menschliche Wissenschaftler ausgedacht und Journalisten texten dann in der Saure-Gurken-Zeit immer, was für hässliche Gestalten Tiefseefische sind.

Die haben eben keine Ahnung. Vielleicht sieht er für Menschen irgendwie ungewohnt aus, aber unter seiner Oberfläche ist Rüdiger „ein voll töften Kerl“ und Lampenfischdamen finden ihn ausgesprochen attraktiv. Schon seine Mama fand, dass er das hübscheste Kerlchen ist, das sie je gesehen hat. „Rüdi,“ hat sie immer gesagt, „du bist mein Sonnenscheinchen, du leuchtest richtig von innen!“ Und wenn er als Kind im Dunkeln in der Tiefsee Angst hatte, hat sie auch die ganze Nacht das Licht für ihn angelassen. Wozu ist man denn Lampenfisch!

Als ich das Bild gerade fertig hatte (es handelt sich hier übrigens um einen monumentalen Ölschinken im Format 50 x 70 cm und das Foto gibt die Brillanz der Farben leider nicht mal ansatzweise wider), kam meine Tochter ins Atelier geschlendert, legte mir die Hand auf die Schulter und sagte grinsend: „Mama, das könnte auch im Louvre hängen. Ich mein – die Bilder da sind ja schließlich auch nur ein Hintergrund mit irgendwas drauf!“ Vielleicht lag es an den Farbdämpfen, aber über diesen coolen Spruch haben wir uns weggeschmissen vor Lachen. Eine bessere Definition von Kunst hatte ich lange nicht gehört! 😀

Wie du mit Kreativität deine Achtsamkeit fördern kannst

Pastell Meer Wasser Wellen Elisa Groka

„Fließendes“ Pastell – Mit Malen entspannen

Achtsamkeit scheint eins dieser Wörter zu sein, die in den letzten Jahren inflationär benutzt werden, aber nur wenige können es mit Sinn füllen. Acht geben ist schön und gut, aber kann ich nicht auch sieben oder neun geben? Oder muss ich mir für Achtsamkeit die Beine verknoten und auf einer harten Matte hocken? Und ist das nicht eins dieser Wörter, die Kartenlegerinnen im Fernsehen für ihre lieblosen Schnelldiagnosen benutzen? Was ist Achtsamkeit überhaupt, und wieso soll ich sie fördern?

Drücken wir doch einfach mal die Resettaste und vergessen kurz alle Vorurteile, die wir zu diesem Wort aufgebaut haben. Und damit sind wir schon mitten in der Materie. Denn genau das bedeutet Achtsamkeit – wahrnehmen, was ist, ohne es zu bewerten. Im Augenblick sein. Bei sich sein. Und das können wir alle hin und wieder brauchen, um unseren Stresspegel runterzufahren und das Sein so zu genießen, wie es ist!

Von den Katzen lernen

Ich hab schon unglaublich intellektuelle, verkopfte, teilweise kluge, teilweise unverständliche Definitionen von Achtsamkeit gelesen. Die östlichen Buddhisten fassen es in andere Worte als die westlichen Psychotherapeuten, nur wirklich fühlbar fand ich keine dieser Definitionen. Verstanden habe ich Achtsamkeit erst wirklich, als mein Kater Fitzwilliam es mir vorgemacht hat. Fitz kann es natürlich einfach haben und durch die Terrassentür spazieren, wenn er zu seiner Runde unter die norddeutschen Hecken aufbricht. Er liebt es aber, sein Potenzial auszuschöpfen, einfach, weil er es kann. Er nimmt also gern folgenden Weg nach draußen:

Er klettert aus meinem Schlafzimmerfenster im ersten Stock, rutscht wie ein Bobfahrer vier Reihen Dachpfannen herunter und landet dann auf dem Terrassendach der Nachbarn. Für einen jungen Kater mit der Figur eines russischen Balletttänzers ein Heidenspaß. Dann kommt der schwierige Teil. Um auf dem Rasen anzukommen, muss er einen „Schwebebalken“ überqueren, den ein alter Weinstock mit zahllosen Zweigen komplett in Besitz genommen hat. Der Weg zur Absprungstelle gleicht einem zwei Meter langen Limbo auf dem Drahtseil. Während ich jetzt auf dieser Strecke einen Schreianfall kriegen und nach einer Säge für diesen verdammten Wein brüllen würde, versenkt Fitzwilliam sich in einen völlig entspannten Zustand, macht sich weich wie warmer Kakao mit Sahne und setzt sicher und ruhig eine Pfote vor die andere.

Er atmet. Er schaut. Er setzt ein Pfötchen. Er duckt sich. Er atmet. Er reckt sich und setzt wieder ein Pfötchen. Er ist. Der Rasen ist in zehn Minuten auch noch da. Fitz hat es nicht eilig. Und man sieht diesem geschmeidigen Kater an, dass er jede Sekunde genießt und völlig im Hier und Jetzt ist. Er ist achtsam. Und er ist entspannt, weil er sich den Weg nicht schlecht macht mit wertenden Gedanken, sondern ihn einfach gewahrsam geht. Er bekommt keine Zweige ins Auge, rutscht nicht ab, ist nicht genervt oder hektisch. Wenn er unten ankommt, ist er schon durch die „Anreise“ so entspannt, dass er oft erstmal wie ein König auf dem Rasen sitzt, ganz versunken in die eigene Präsenz. Ein beneidenswerter, aber nicht unerreichbarer Zustand!

Aber wie kommt man da selbst hin? Laut Fernsehwerbung hilft es, ein Bier zu trinken. Kein Stress, keine Meetings. Halte ich persönlich für keinen guten Weg. Aber nicht jeder hat einen vierfüßigen flauschigen Meister, der ihn Achtsamkeit lehrt. Viele von uns sind durch Stress, Sorgen und Druck so abgelenkt, dass sie einen Meister noch nicht mal erkennen können, wenn sie ihn sehen, denn das allein erfordert ja schon eine achtsame Wahrnehmung. Und daran sind wir einfach nicht gewöhnt.

Warum Achtsamkeit uns so schwer fällt

Es ist nicht neu, aber man kann es sich nicht oft genug bewusst machen: Wir alle sind geprägt von einer höher-schneller-weiter Gesellschaft. Wir sind alle von klein auf daran gewöhnt, benotet, bewertet, geprüft zu werden. Ständig müssen wir irgendetwas beweisen. Wenn wir klein sind, werden wir gefragt, was wir werden wollen, wenn wir groß sind, wenn wir älter oder krank werden, werden wir schief angeguckt, weil wir aber schonmal mehr geleistet haben als heute.

Da ist es verdammt schwer, das wertende Denken nicht anzunehmen und einfach mal im Hier und Jetzt zu sein. Wir müssen also oft erst umlernen, bevor wir Achtsamkeit genießen können, und das ist gar nicht so einfach. Ein erster Schritt ist, sich klar zu machen, dass Achtsamkeit tatsächlich nichts zu tun hat mit „unproduktiv rumsitzen“, sondern erwiesenermaßen einen positiven Einfluss hat auf unsere psychische und physische Gesundheit. Wenn dein Gewissen also schlecht zu dir ist und dir sagt, dass du weiterrennen und auf die gewohnte Art funktionieren musst, sagst du ihm enfach mit einem satten Lächeln, dass du gerade deine Leistungsfähigkeit erhältst und steigerst, wenn du dir deinen mentalen Sonnenhut aufsetzt und in die Langsamkeit gehst. 😉

Mit Kreativität die Achtsamkeit anlocken

Es fällt uns leichter, Gewohnheiten abzulegen, die uns nicht gut tun (wie ständiges unter Strom stehen), wenn wir unserer Seele eine schöne und nährende Alternative anbieten. Im Kopf ist uns allen das natürlich klar. Endloses Grübeln und schlaflose Nächte haben noch nie ein Problem gelöst. Trotzdem fällt es unglaublich schwer, den Grübelautomaten einfach abzustellen. Hier kommt die Kreativität ins Spiel.

Kreativität und Achtsamkeit haben viel miteinander gemeinsam. Achtsamkeit ist sogar der Närboden für kreative Werke mit Seele. Wir können nicht malen, was wir nicht bewusst gesehen haben (auch, wenn das Gesehene vielleicht als abstraktes Gemälde daherkommt), wir können nicht ausdrücken, was wir nicht bewusst gefühlt haben. Der Unterschied zwischen Kunst mit und ohne Achtsamkeit ist so wie der zwischen einem tanzenden Roboter und einer stolzen spanischen Mama, die mit all ihrer weiblichen Kraft, Lebenserfahrung und Leidenschaft einen Flamenco hinlegt, bei dem der Boden erzittert.

Um kreative Werke mit Seele erschaffen zu können, brauchen wir also unsere Achtsamkeit, unsere bewusste Wahrnehmung des Hier und Jetzt. Und das Gute ist: Dieser Weg ist keine Einbahnstraße! Wenn du Schwierigkeiten hast, innerlich zur Ruhe zu kommen, kann die Kreativität die Brücke sein, die dich da hin bringt. Sollen wir es noch mit einem praktischen Beispiel ausprobieren?

Eine praktische Kreativübung für mehr Achtsamkeit

Du weißt, dass es dir gut tun würde, einen Spaziergang zu machen. Das Wetter ist traumhaft, die Luft duftet so süß und dass du mehr Bewegung brauchst, ist auch kein Geheimnis. Schließlich ist die Powerkombi Licht-Luft-Bewegung nicht nur gut für den Körper, sie wirkt sogar (vorbeugend) gegen Depressionen und Stresserkrankungen. Aber einfach nur so draußen rumlaufen? Ohne Ziel? Macht dich das nicht unruhig? Ist das nicht Zeitverschwendung? Müsstest du dann nicht besser gleich „richtig“ Sport treiben und kommst dann nicht raus, weil der innere Schweinehund in der Tür sitzt und sich viel zu breit macht?

Schnapp dir einen Zeichenblock und Stifte und lauf los. Du rennst nicht einfach nur ziellos draußen rum und das soll dann irgendwie gut tun, du gehst auf einen Motivspaziergang! Und schon verändert sich von selbst deine Wahrnehmung. Du siehst plötzlich kleine Blumen, an denen du sonst achtlos vorbei gegangen wärst. Du siehst, wie das Laub eines Baumes mit dem Sonnenlicht spielt und tanzende Schatten auf den Boden wirft. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf das, was ist.

Wenn du dann einen gemütlichen Platz und ein schönes Motiv gefunden hast, erinnerst du dich nur zur Sicherheit am besten nochmal daran, dass es jetzt nicht darum geht, etwas zu leisten, zu bewerten oder zu bezwecken. Du verbindest dich einfach mit deiner Aufmerksamkeit, um zu zeichnen, was du wahrnimmst. Und das ist der Kern der Sache, der Weg, deine Kreativität zu befreien und deine Achtsamkeit zu locken. Du bist nicht hier, um eine fotorealistische Naturstudie zu machen. Du bist hier, um das zu zeichnen, was du siehst und fühlst. Du kannst also nichts falsch machen, du kannst nur ein Original zeichnen, das so einzigartig ist wie du selbst!

Jetzt sieht aber die majestätische Eiche von der Anhöhe auf deinem Zeichenblock aus wie das Gekrickel eines Kindergartenkindes? Traumhaft! Dein inneres Kind freut sich so über euren Auflug, dass es dir ein Bild gemalt hat! Und noch ein letzter Stubser, um deine Zweifel, ob du überhaupt „Kunst“ machen kannst oder darfst zu überwinden: Du kennst sicher die Bilder, mit denen Mondrian berühmt geworden ist. Genau, diese senkrechten und waagerechten schwarzen Linien, die dann Kästchen ergeben, die rot, blau und gelb ausgemalt sind. Aber wusstest du, dass Mondrian fasziniert war von Ästen und Zweigen, weil er darin die kunstvolle Logik der Schöpfung sah und diese nur zu schwarzen Linien abstrahiert hat? Würde irgendjemand bezweifeln, dass das „Kunst“ ist? Also: „Schlimmer“ als ein Mondrian können deine Bilder auch nicht werden! 😉

Je öfter du deinen Blick auf Motive richtest, die du in deinem Stil darstellen willst,

umso mehr schulst du deine Achtsamkeit!

Habt ihr Lust, mit mir eine kleine Sammlung der schönen Momente anzulegen? Dann schreibt uns Kommentare mit den schönsten Augenblicken, in denen ihr ganz im Hier und Jetzt ward! Ihr könnt die Kommentare natürlich aber auch nutzen, um andere Gedanken zum Thema loszuwerden! 🙂

Und jetzt noch schnell was in eigener Sache: Ich will mich ganz herzlich bei allen bedanken, die am letzten Wochenende den Freitags-Artikel geteilt haben, ihr seid der Wahn, die Statistik hat getanzt! Und ganz herzlich begrüßen möchte ich auch die neuen Follower, schön, dass ihr mit an Bord seid!

Unter der Oberfläche … Newsticker!

Zeichnung "Innerer Teufel" von Charlotte Randall

Der Beitrag zum Thema „Unter der Oberfläche“ von Charlotte Randall: Innerer Teufel

So, ihr lieben Kreativen!

Heute habe ich per Mail einen Beitrag von Charlotte Randall zum aktuellen Kreativen Freitag „Unter der Oberfläche …“ bekommen. Charlotte ist eine junge Schülerin/Künstlerin, die neulich per Mail Kontakt zu mir aufgenommen hat, um mir ein Bild „in Arbeit“ zu zeigen, das ohne den Kreativkick so nie entstanden wäre. Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich euch das Bild hier vorstellen werde, wenn es fertig ist, weil es mich echt begeistert hat. Vielleicht zeigt Charlotte uns ja auch noch ein paar andere Arbeiten, in ihr schlummert wirklich Talent.

Gefreut habe ich mich über die Nachricht auch so, weil der Kreativkick Menschen dazu bringt, zu sagen „Ich lass jetzt einfach mal alles liegen und male ein Bild, das mir gefällt!“ Kunst-Hebamme zu sein ist einfach die schönste Berufung, die ich mir vorstellen kann! 😉

Dieser „Innere Teufel“ hat es wirklich in sich und passt super zum Thema! Dieser trotzige Blick in den funkelnden Augen ist einfach klasse! Und wie sieht es bei euch unter der Oberfläche aus?

Wie du mit Reizwörtern kreative Blockaden auflöst

Karikatur Frau Schmittenköttler Elisa Groka Kohlezeichnung

Frau Schmittenköttler wartet auf den Kuss der Muse – was für ein Frust!

Liebe Kreativbande!

Kennt ihr das auch? Es wäre der perfekte Tag, um künstlerisch aktiv zu werden. „Man“ könnte heute so ein schönes Bild malen, oder eine spannende Geschichte schreiben, mit dem Grafikprogramm spielen oder dem Ton im Materialschrank modellieren, aber irgendwie … Ja, irgendwie fehlt die Idee, um den richtigen Schwung zu entwickeln und einfach loszulegen. Dabei weißt du genau, wie gut es dir tun würde, mal wieder aus dem Alltagsstress auszusteigen, alles andere zu vergessen und im totalen Flow etwas einzigartiges zu erschaffen. Aber der Kuss der Muse will einfach nicht kommen. Was kann man also tun, um die Muse anzulocken?

Musen sind sehr empfindsame Wesen, die sich ungern aufdrängen. Wenn sie das Gefühl haben, dass jemand sich nicht ganz sicher ist, ob er geküsst und inspiriert werden will, lassen sie sich lieber nicht blicken und schenken die Inspiration lieber jemand anderem, der mit Freude etwas daraus machen wird. Denn kreative Ideen sind kostbar und sollen auch ins Leben geholt werden. Wenn die Inspiration also einfach nicht kommen will, müssen wir den Musen zeigen, dass wir es ernst meinen und wirklich kreativ werden wollen. Ein unwiderstehlicher Köder für die zarte Inspiration sind Reizwörter, mit denen du ganz leicht arbeiten kannst, um den Flow herbei zu zaubern.

Was sind Reizwörter und wie funktionieren sie?

Ich gebe zu, für manche Menschen ist schon das Wort „Reizwort“ ein Reizwort. Vielleicht hast du selbst oder mit deinen Kindern die Erfahrung gemacht, dass das Schreiben von „Reizwortgeschichten“ in der Grundschule regelmäßig zu Tränen und schlechten Noten führte. Vielleicht verbindest du mit Reizwörtern auch ausschließlich Negatives. Es gibt schließlich Reizwörter, auf die viele Menschen aus Erfahrung geradezu allergisch reagieren, besonders, wenn sie in einer Kombination auftreten, die Gefühle auslöst. Schwiegermutter – Besuch – Kritik zum Beispiel ist für viele eine Wortkette, die unangenehme Assoziationen auslöst! Scheidungsanwalt – Sorgerecht – Schulden kann Menschen um den Schlaf bringen.

Wieso ich solche negativen Beispiele bringe? Ganz einfach: Sie verdeutlichen, dass Reizwörter in der Lage sind, alle rationalen Blockaden zu durchbrechen und uns direkt im Zentrum unserer Gefühle treffen. Und wo kommt die Kreativität her? Genau: aus dem Bauch! Um die Kreativität wach zu kitzeln und Ideen zu entwickeln, kannst du dir also die Macht der Reizwörter zunutze machen und deinem Bauch Input geben, mit dem er spielen kann, bis ein Kunstwerk wieder raus kommt!

Reizwörter können also durchaus positiv sein. Sehr positiv. Im Kreativcoaching werden sie eingesetzt, um neue Ideen, Kampagnen oder Produkte zu entwickeln. Jeder gute Verkäufer hat gelernt, positive Reizwörter konstruktiv zu nutzen, um beim Kunden angenehme Gefühle auszulösen. Es liegen Welten zwischen „Eigentlich könnte ich eventuell ein paar Schuhe auf Lager haben, die Ihnen gefallen würden, ich bin aber nicht sicher, ob ich sie holen sollte … “ und „Jetzt weiß ich, was Sie brauchen, ich hole es sofort!“ Der erste Satz weckt sofort Zweifel im Kunden, wenn der Verkäufer sich so unsicher ist, ist der Kunde es erst recht. Der zweite Satz strahlt Sicherheit und Selbstvertrauen aus. Selbstvertrauen und klare Worte sind übrigens auch ein wichtiger Schlüssel für Kreative, die ihre Arbeiten gern verkaufen möchten. Zweifeln kann man ja heimlich zu Hause! 😉

Worte setzen also immer kreative Denkprozesse in Gang. Wenn wir sie richtig einsetzen, um neue Ideen zu entwickeln, überraschen sie uns auf ungeahnte Weise. Dazu ist es allerdings wichtig, Reizwörter „von außen“ zu bekommen. Wenn du Wörter wählst, die du dir selbst ausgedacht hast, ist dein Gehirn schon in Vorleistung getreten und die frische Spontanität ist dahin. Du brauchst also für die Ideenfindung „unverbrauchte“ Wörter, die dein Denken dazu anregen, die gewohnten Hauptstraßen zu verlassen und die verwunschenen Trampelpfade deines Ideenzentrums zu erkunden.

Wo bekomme ich meine Reizwörter her?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Worte zu finden, die deine Fantasie anregen und zum Tanzen bringen. Dich auf drei Wörter zu beschränken, reicht vollkommen aus, um eine Bildidee oder eine Geschichte zu entwickeln. Drei ist auch eine gute Zahl, um deiner Kreativität frisches Futter für völlig neue Verknüpfungen zu geben. Denn unser Gehirn versucht immer, einen Sinn zu erkennen, und wenn der nicht da ist, wird er eben entwickelt! Wo zum Beispiel ist für dich persönlich der Zusammenhang zwischen Vase – Banane – Rasenmäher? Finde es raus!

Um deine drei Wörter zu finden, kannst du drei verschiedene Menschen bitten, dir jeweils ein Wort zu sagen. Wenn gerade niemand da ist, kannst du einen Spaziergang machen und die ersten drei Substantive aufschnappen, die du auf der Straße hörst. Du kannst auch an Schietwettertagen am Radio drehen und dir die ersten drei Wörter notieren, die du auf verschiedenen Sendern hörst. Du kannst mit geschlossenen Augen ein Buch aufschlagen und dreimal auf eine Seite tippen, um deine Wörter zu finden. Vielleicht setzt auch die Jagd nach Wörtern bei dir schon kreative Ideen in Gang?

Und was mache ich jetzt damit?

Ganz einfach: du spielst! Du bist völlig frei im Denken bei deinem ganz persönlichen Ideen-Spiel, schließlich musst du nicht deinen Chef beeindrucken, eine gute Note bekommen oder ein bahnbrechendes Produkt entwickeln, es geht dir allein darum, entspannt und mit Witz kreativ zu spielen und den Musen zu zeigen: Hey, Leute, ich bin bereit, ich mein es ernst! 😉

Und die Ideen werden kommen. Je mehr du dich entspannst und je spielerischer du mit deinen drei Wörtern umgehst und dich von deinem eigenen Anspruch, dass immer alles „zu etwas gut sein muss“ frei machst, umso leichter rutscht du in den Zustand der aktiven Entspannung, in dem die Ideen für kreative Projekte wie bunte Flummis durch die Gegend springen.

Wenn du jetzt noch einen letzten Schubs brauchst, um aktiv zu werden, kannst du hier eine Reizwortgeschichte von mir lesen, die nie entstanden wäre, wenn ich mir nicht die Zeit genommen hätte, um mit dieser großartigen Kreativtechnik zu spielen. Hast du auch „Reizwort-Produkte“, von denen du uns berichten möchstest, noch Fragen zu der Technik oder Anregungen für die Reizwortsuche? Dann nutz die Kommentarfunktion, ich freu mich drauf!

Kreativer Freitag: Unter der Oberfläche …

Schwanensee Karikatur Elisa Groka

Die bisher unbekannte Szene aus Schwanensee – jetzt entdeckt!

Liebe Kreativbande,

endlich wieder Freitag! Und diese Woche lautet der Kreativkick zum Malen, Zeichnen, Basteln, Schreiben, Fotografieren oder was immer ihr tun wollt: Unter der Oberfläche!

Unter der Oberfläche? Was könnte das sein? Was meint Frau Groka denn damit? Eine Wasseroberfläche? Die Baumrinde, unter der schmatzend die dicke Made wohnt? Das fröhliche „Herzlich willkommen“-Schild an der Tür der schlecht gelauntesten Nachbarin, die uns je begegnet ist? Unser eigenes Schutzschild-Lächeln, wenn der Chef mal wieder ungerechtfertigt meckert? Welche Oberfläche denn jetzt?

Ganz einfach: Die, zu der du gerne einen kreativen Ausdruck suchen und finden möchtest! Oberflächen sind deshalb so ein spannendes Thema, weil der Name schon sagt, dass darunter immer etwas los ist. Es kann brodeln, schäumen, blubbern, gluckern, tosen oder einfach nur verträumt daliegen … Mann kann von oben aufs Wasser blicken und geblendet von der Oberfläche gar nicht sehen, was für tolle bunte Fische und verrückte Krabben sich darunter tummeln.

Also, lasst uns unter die Oberflächen gucken und davon träumen, was drunter sein könnte! Ich weiß diese Woche ausnahmsweise schon genau, was ich malen will und bin sicher, dass ich das Bild mal wieder nicht so hinkriegen werde, wie ich es mir im Kopf vorstelle. Aber hält mich das ab? Nö! 😉

Ich freue mich auf eure Ideen und hoffe, ihr habt eine spaßige, kreative Woche!

Mein Beitrag zum Farbrausch und die ersten 11. Nominierungen, bist du dabei?

Farbrausch Kreativer Freitag

Mein Farbrausch zum 4. Kreativen Freitag – Pastellkreide und Acrylfarbe auf Aquarellpapier

Meine liebe Kreativbande,

da ist er – mein Beitrag zum 4. Kreativen Freitag „Bunter Farbrausch“. Ich hab keine Ahnung, was das Bild darstellen soll, aber es war eine einzige bunte Freude, daran zu arbeiten! Als Beitragsbild zum heutigen Artikel passt es deshalb so gut, weil ich heute noch einen Farbrausch der ganz anderen Art erlebt habe, nämlich auf der Suche nach Blogs, die ich für den „Liebster Award“ nominieren kann. Ich hab heute so viele tolle Blogs gesehen, dass ich mich enfach nicht entscheiden kann und wohl in den nächsten Tagen noch 11 weitere nominieren werde. Da der Kreativkick gleich zwei Awards bekommen hat, sitzt das ja wohl drin! 😉

Also, ich nominiere …

https://untermfirmament.wordpress.com/

https://monthlycreativity.wordpress.com/

https://photoase.wordpress.com/

http://kewaskunstkiste.blogspot.de/

http://www.ingrid-bugdoll.de/

http://blog.bianca-scheich.de/

http://kunstlebendig.blogspot.de/

http://keinkuenstler.blogspot.de/

http://www.mottenkoenig.de/

http://streetart-sammlung.blogspot.de/

http://elfenglei.ch/

So, das sind erstmal 11, und ich hoffe, ihr freut euch über die Nominierung und schlagt nicht die Hände überm Kopf zusammen, weil ihr denkt: Wann soll ich das denn auch noch machen?! Denn hier kommen jetzt meine 11 Fragen an euch! 😉

1. Wieso hast du ausgerechnet einen Blog als Medium gewählt?

2. Welches Ziel möchtest du mit deinem Blog erreichen?

3. Wenn du dich für einen Tag in ein Tier verwandeln könntest, welches wäre das?

4. Wenn du eine Idee hast, aber irgend etwas dich bei der Umsetzung blockiert, was tust du dann?

5, Erinnerst du dich an einen Werbespot aus deiner Kindheit?

6. Strand oder Gebirge?

7. Gibt es ein Buch, von dem du sagen kannst, dass es dir die Augen geöffnet hat?

8. Was ist dir lieber: Zufriedenheit oder Euphorie?

9. Wenn du ein Instrument spielen lernen könntest, für welches würdest du dich entscheiden und warum?

10. Wenn du bei der Entstehung eines Films mitwirken könntest, was würdest du am Set am liebsten tun?

11. Hast du schonmal darüber nachgedacht, ein Buch zu schreiben oder es sogar schon getan?

So, fertig! Und hier nochmal ganz kurz die Regeln:

Verlinke die Person die dich nominiert hat
Beantworte 11 Fragen die dir vom Blogger, der dich nominiert hat, gestellt wurden
Nominiere 11 weitere Blogger mit weniger als 200 Followern
Stelle 11 Fragen an deine Nominierten
Informiere deine Nominierten über diesen Post

Mails an alle Nominierten gehen in den nächsten Tagen raus, ich hoffe, ihr freut euch!

Doppelter „Liebster Award“ für den Kreativkick – 2 x 11 Fragen

Liebster Award

2facher Liebster Award für den Kreativkick – doppelt gemoppelt hält besser!

Hallo, liebe Kreativbande!

Nachdem ich ja letzte Woche einen Ringkampf gegen die gemeine niedersächsische Grippe verloren und es gerade noch geschafft habe, den Kreativen Freitag zu bloggen, bevor ich auf der Insel der nicht eingeschalteten Gehirne angeschwemmt wurde, sitze ich heute zum erstenmal seit Tagen wieder im Atelier, um mir einen Überblick zu verschaffen, was ich verpasst habe, schön lecker mit Wolldecke und Teekanne. Und wie ich so meine Mails sortiere, stelle ich fest, dass der Kreativkick diese Woche gleich zweimal für den Liebster Award nominiert wurde. Das hat mich sofort wieder umgehauen, diesmal allerdings vor Freude. („Gefühlstaumel“ wäre doch auch mal ein schönes Thema für den Kreativen Freitag!)

Also! Nominiert wurde der Kreativkick von Ines vom Bodensee, die den zauberhaften Blog gruessevomsee schreibt, und mich schon mit einem kleinen Bodensee im Marmorkuchen total fasziniert hat, und von Lizzy und Belle, die mit unheimlich viel Liebe ihren Bücherblog Bücherfunke pflegen. Bei beiden, oder besser allen dreien, bedanke ich mich natürlich ganz herzlich für die Nominierung!

Und hier kommen die Regeln für den Liebster Award:

  1. Verlinke die Person die dich nominiert hat
  2. Beantworte 11 Fragen die dir vom Blogger, der dich nominiert hat, gestellt wurden
  3. Nominiere 11 weitere Blogger mit weniger als 200 Followern
  4. Stelle 11 Fragen an deine Nominierten
  5. Informiere deine Nominierten über diesen Post

Für den Kreativkick mit seiner Doppelnominierung heißt das natürlich: 22 Fragen, hihi! Man fühlt sich ja gleich, als wär man wer, wenn man an einem Tag gleich zwei Interviews geben darf!

Um nicht durcheinander zu kommen, fange ich einfach mit den Fragen von Ines an.

1. Deine größte Sehnsucht ist…

Ein altes Bauernhaus zu einem Malhaus umzugestalten, in dem Menschen jeden Alters kreativ sein und sich angenommen fühlen können, so wie sie sind, mit all ihren Ideen und Wünschen. Dazu ein Permakulturgarten, in dem man das ganze Jahr naschen kann. Katzen, die in der Sonne dösen, ein Paar Laufenten und ein Esel, der mich bei meinem autofreien Leben unterstützt und meine Einkäufe nach Hause zieht! 😉

2. Dein liebstes Kinderbuch?

„Eine Maus aus gutem Haus“ von William Steig. Leider bekommt man das Buch nur noch antiquarisch. Es handelt von einem Mäusegentleman, der bei einem Ausflug aufs Land versucht, den weggeflogenen Schal seiner geliebten Frau einzufangen und wie Robinson auf einer Insel im Fluss landet. Herzzereißend und wunderschön!

3.Wenn du eine Blume wärst, welche wärst du?

Eine Jungfer im Grünen. Ich liebe diese Blumen, weil sie so klein sind, dass kaum jemand sie kennt, aber wenn man sie näher betrachtet, sieht man, dass sie auf eine wunderschöne und total filigrane Art unbeirrbar ihrer eigenen, sehr komplexen Logik folgen. Beeindruckend!

4. Welche Person (egal ob tot, lebendig oder fiktiv) würdest du gern mal treffen und warum?

Da gibt es unzählige, aber spontan fällt mir Honoré de Balzac ein. Er ist gerade mal ein halbes Jahrhundert alt geworden, hat aber mit seiner „Menschlichen Komödie“ bald hundert Romane hinterlassen, die alle mehr oder weniger miteinander verknüpft sind. Dieser Mann hat eine Parallelwelt erschaffen, ohne „Fantasy“ zu schreiben, was mich unglaublich fasziniert. Ich würde ihn zu gern fragen, wie er es geschafft hat, alle kritischen und hemmenden Bedenken beiseite zu fegen und einfach nur rauszuhauen! Und das auf einem unglaublich hohen Niveau.

5. Was ist dein größter persönlicher Wunsch?

Meine Igor-Romane in den Bestsellerlisten zu sehen. Igor hat es verdient, er ist der beste Pinguin, den ich kenne.

6. Was ist dein Lieblingssport? Und warum?

Da ich autofrei lebe, muss ich mich so viel an der frischen Luft bewegen, dass ich gar nicht auf die Idee käme, Sport zu treiben. Aber wenn ich könnte, würde ich wohl den ganzen Tag in einem Ruderboot über den See fahren und das Licht und die Bewegung des Wasser studieren, um sie zu malen. Sport würde ich das aber nicht nennen! 😉

7. Bei welcher Speise kannst du nicht wiederstehen?

Ich genieße Essen zu sehr, um da einen Favoriten rauspicken zu können. Mit einem Wort heißt meine Lieblingsspeise „Selbstgekocht“.

8. In welche/n Romanhelden/heldin warst du als Jugendliche/r total verknallt?

Huckleberry Finn. Dieses freie Leben ohne an morgen zu denken, einfach nur mit einem Strohhut unterm Baum liegen oder Floß fahren, das wollte ich auch. Unbedingt!

9. Welches Buch, das du in letzter Zeit gelesen hast, kannst du unbedingt empfehlen?

„Onkelchens Traum“ von Fjodor Dostojewski. Dieses Buch hat er in der Verbannung geschrieben, als er bloß kein falsches Wort sagen und auf keinen Fall irgendwie „politisch“ sein durfte, was für einen russischen Autor ja fast unmöglich ist. Herausgekommen ist dabei eine Gesellschaftssatire, die für mich jeden britischen Gesellschaftsroman (und die Briten sind schließlich der unangefochtene Weltmeister in dem Genre) an die Wand spielt, ich hab wirklich Tränen gelacht. Ein völlig anderer Dostojewski.

10. Was inspiriert dich?

Einfach alles. Menschen, das Leben, Wörter, Sätze, Farben, Gefühle, Gespräche mit meinen Töchtern. Mein Gehirn hat die Aufschrift „Kiste für Situationskomik“.

11. Hast du ein “Start-in-den-Morgen”-Ritual? Wenn ja, wie sieht es aus?

Ich habe mir angewöhnt, jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen ein Gals heißes Wasser zu trinken. Das ist ein Ayurveda-Trick. Ayurveda bedeutet sowas wie „Die Kunst vom langen Leben“, also quasi „Stirb langsam“ ohne Bruce Willis. Falls es geholfen hat, erstatte ich euch in hundert Jahren Bericht! 😉

So, jetzt sind die Fragen von Ines schon alle, wie gut, dass ich noch ein paar habe, ich bin gerade so schön im Schwung! Kommen wir also zu den Fragen von Lizzy und Belle!

 

1. Seit wann bloggst du?
Meinen ersten Blog habe ich glaube ich 2008 oder 2009 gestartet, ich bin also schon ziemlich lange dabei. Den Kreativkick gibt es aber erst seit einem Monat und ich bin überwältigt, welche Resonanz dieser kleine Blog schon bekommt!
2. Bist du zufrieden mit deiner bisherigen Arbeit als Blogger?
Es gab immer Höhen und Tiefen, manchmal Zeitmangel, manchmal auch das traurige Gefühl, dass es sich nicht lohnt, weiter zu machen, weil ja sowieso keine Leser kommen. Dieses dämliche Selbstsabotage-Gefühl habe ich aber überwunden, als ich die Konkurrenz mit mir selbst aufgegeben habe. Kreativ zu werden, sich auszudrücken und darüber andere tolle Menschen kennenzulernen lohnt sich immer, also: Ja, ich bin sehr zufrieden mit meiner bisherigen Arbeit als Blogger, weil sie mich hierher geführt hat.
3. Was nimmst du mit auf eine einsame Insel?
Jede Menge Gemüsesamen, ein Ziegenpaar, ein wetterfestes Zelt und wenn es noch in die Tasche passt, haufenweise Papier und Stifte.
4. Was tust du, wenn du traurig bist?
Ich suche mir einen Film, der zu meiner Stimmung passt. Entweder, um mich richtig auszuheulen, weil alles so schön traurig und kitschig ist, oder einen mit so großartigen Bildern, dass ich jede zweite Kameraeinstellung am liebsten anhalten und malen würde – dann ist oft alles andere vergessen.
5. Wie würdest du dich entscheiden? Party oder ein gemütlicher Abend?
Als ich jung war, wäre ich bei der Vorstellung an einen gemütlichen Abend schreiend aus dem Haus gerannt, um die Party zu suchen. Heute gibt es für mich nichts schöneres als den Abend zu Hause, wenn die Welt ruhig wird, die Rasenmäher schweigen, die Katzen zur Arbeit gehen und der Himmel überm platten Niedersachsen sich bunt verfärbt.
6. Glaubst du an die Unendlichkeit des Lebens?
Jein. Es ist nicht möglich, Materie von diesem Planeten verschwinden zu lassen, also gehe ich davon aus, dass alle Atömchen in mir irgendwann schon mal in jemand anderem gelebt haben. Das Leben an sich ist auf jeden Fall unendlich. Nur die Frage, wie lange ich dabei bewusst mitspiele, kläre ich erst, wenn es so weit ist.
7. Über welches Thema sollte deiner Meinung nach mehr gebloggt werden?
Das ist nicht leicht zu beantworten. Ich denke, viele Menschen suchen Hilfe zu ganz speziellen Fragen, die nur wenige betreffen. Umso schöner finde ich es, wenn dann Menschen mit Leidenschaft über winzige Nischenthemen schreiben, bei denen sie keinen großen Traffic erwarten können, aber ihren wenigen Lesern wirklich weiterhelfen.
8. Welche Bloggerthemen kommen deiner Meinung nach zu viel vor?
Mich persönlich zieht es überhaupt nicht auf Blogs, die über Nagellack bloggen. Wirklich zu viel werden mir aber die Blogs, die übers Bloggen bloggen. Es gibt da einige wirklich sehr hilfreiche Riesen, die alles schon gesagt haben. Wer jetzt versucht, sich von diesen Leadern den Content zu klauen und daraus einen eigenen Blogging-Blog zu bauen, versucht, sich in einem übersättigten Markt zu positionieren, da ist der Frust vorprogrammiert.
9. FastFood oder Obst und Gemüse?
Obst und Gemüse, definitiv!
10. Was darf an einem perfekten freien Tag nicht fehlen?
Ein selbst gebackener Kuchen, philosophieren mit meinen Töchtern und ein gutes Kostümdrama. Leider werden die nicht so schnell gedreht, wie ich sie gucken möchte.
11. Das ideale Wetter für dich?
Ich kann jedem Wetter etwas abgewinnen, solange es wechselt. Drei Wochen strahlender Sonnenschein gehen mir genau so auf die Nerven wie drei Wochen Dauerregen. Ich habe eine Weile in Ostfriesland gelebt und da setzt du dich bei einer leichten Brise im Sonnenschein aufs Fahrrad, um nur eben einzukaufen, und kommst eine halbe Stunde später nass bis auf die Knochen mitten im Weltuntergang nach Hause. Eine halbe Stunde später duftet die Luft wieder frisch und süß und abends zieht dann der salzige Nebel vom Watt vorbei. Herrlich!
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So! Morgen blogge ich den zweiten Teil dieses Monsterartikels, ich will mir nämlich die 11 Fragen an die Blogger, die ich nominieren werde, gut überlegen! 🙂
Falls jemand von euch mit seinem Blog nominiert werden möchte, lasst mir einen Kommentar da, ich reiche das Blog-Stöckchen gerne an die tollen Blogs meiner Leser weiter!

4. Kreativer Freitag: Bunter Farbrausch!

Grafik zum 4. Kreativen Freitag Farbrausch

Klecker, pinsel, schwelg: Farbrausch!

Liebe, bunte Kreativbande!

Es ist wieder Zeit für einen neuen Kreativen Freitag! Tja. Und wie komme ich jetzt auf das Thema „Bunter Farbrausch“? Das war so. Man kann den Frühling schon riechen, die ersten Frühjahrsboten blühen schon, die Zugvögel kommen nach Hause und die Katzen der Nachbarschaft genießen träge blinzelnd die ersten Sonnenstrahlen. Und was mach ich?

Ich leg mich mit einem grippalen Defekt ins Bett. Hätte ich das nicht im Winter erledigen können? Aber nein, die Sonne lockt alle Welt nach draußen und ich liege unter einem Taschentuchberg begraben, guck mir die gruseligen Frisuren in der Robin Hood Serie von 1984 an und rieche, dank meines grandiosen Eukalyptusbalsams, wie ein explodierter Koalabär. Was für ein Glück, dadd meine Nade so verstobbt is, dass ich gar nicht riechen kann, wie ich rieche! Aber das ist doch Mist sowas!

Aber wisst ihr, was mir tatsächlich die Laune gerettet hat in den letzten Tagen? Ein quietschbunt-fröhliches Leinwandbild, das ich vor ein paar Wochen gemalt habe, und das noch nicht mal einen Nagel in der Wand bekommen hat, sondern nur lieblos vor mein Regal gelehnt zwischengeparkt war. Und so wurden jetzt völlig ungeplant die vielen fröhlichen Farben und das sanfte Licht auf dem Bild zum Stimmungsaufheller.

Und ich finde jetzt: Sowas Buntes gehört einfach in jeden Haushalt, um trübe Stimmung zu vertreiben. Farben machen einfach glücklich. Mit ihnen zu arbeiten, zu malen und zu zeichnen, aber auch, sie anzusehen macht einfach froh. Weil frische Farben nämlich das Gegenteil sind vom langen, trüben Winter. Und von dem haben wir alle schließlich genug gesehen für dieses Jahr!

Also, kleckst euch fröhlich, malt bunte Bilder, geht mit der Kamera auf Tour, um das erste Frühlingsgrün zu finden, zückt die Buntstifte, lasst Aquarellfarben zu Zufallskunst verlaufen, häkelt den buntesten Topflappen eures Lebens, webt einen Flickenteppich aus allen Farben, wozu immer ihr Lust habt, um zu genießen, dass die Welt bunt ist, und wir mit ihr! 😀

Ich freue mich schon auf eure bunten Beiträge!