Wie du mit Kreativität deine Achtsamkeit fördern kannst

Pastell Meer Wasser Wellen Elisa Groka

„Fließendes“ Pastell – Mit Malen entspannen

Achtsamkeit scheint eins dieser Wörter zu sein, die in den letzten Jahren inflationär benutzt werden, aber nur wenige können es mit Sinn füllen. Acht geben ist schön und gut, aber kann ich nicht auch sieben oder neun geben? Oder muss ich mir für Achtsamkeit die Beine verknoten und auf einer harten Matte hocken? Und ist das nicht eins dieser Wörter, die Kartenlegerinnen im Fernsehen für ihre lieblosen Schnelldiagnosen benutzen? Was ist Achtsamkeit überhaupt, und wieso soll ich sie fördern?

Drücken wir doch einfach mal die Resettaste und vergessen kurz alle Vorurteile, die wir zu diesem Wort aufgebaut haben. Und damit sind wir schon mitten in der Materie. Denn genau das bedeutet Achtsamkeit – wahrnehmen, was ist, ohne es zu bewerten. Im Augenblick sein. Bei sich sein. Und das können wir alle hin und wieder brauchen, um unseren Stresspegel runterzufahren und das Sein so zu genießen, wie es ist!

Von den Katzen lernen

Ich hab schon unglaublich intellektuelle, verkopfte, teilweise kluge, teilweise unverständliche Definitionen von Achtsamkeit gelesen. Die östlichen Buddhisten fassen es in andere Worte als die westlichen Psychotherapeuten, nur wirklich fühlbar fand ich keine dieser Definitionen. Verstanden habe ich Achtsamkeit erst wirklich, als mein Kater Fitzwilliam es mir vorgemacht hat. Fitz kann es natürlich einfach haben und durch die Terrassentür spazieren, wenn er zu seiner Runde unter die norddeutschen Hecken aufbricht. Er liebt es aber, sein Potenzial auszuschöpfen, einfach, weil er es kann. Er nimmt also gern folgenden Weg nach draußen:

Er klettert aus meinem Schlafzimmerfenster im ersten Stock, rutscht wie ein Bobfahrer vier Reihen Dachpfannen herunter und landet dann auf dem Terrassendach der Nachbarn. Für einen jungen Kater mit der Figur eines russischen Balletttänzers ein Heidenspaß. Dann kommt der schwierige Teil. Um auf dem Rasen anzukommen, muss er einen „Schwebebalken“ überqueren, den ein alter Weinstock mit zahllosen Zweigen komplett in Besitz genommen hat. Der Weg zur Absprungstelle gleicht einem zwei Meter langen Limbo auf dem Drahtseil. Während ich jetzt auf dieser Strecke einen Schreianfall kriegen und nach einer Säge für diesen verdammten Wein brüllen würde, versenkt Fitzwilliam sich in einen völlig entspannten Zustand, macht sich weich wie warmer Kakao mit Sahne und setzt sicher und ruhig eine Pfote vor die andere.

Er atmet. Er schaut. Er setzt ein Pfötchen. Er duckt sich. Er atmet. Er reckt sich und setzt wieder ein Pfötchen. Er ist. Der Rasen ist in zehn Minuten auch noch da. Fitz hat es nicht eilig. Und man sieht diesem geschmeidigen Kater an, dass er jede Sekunde genießt und völlig im Hier und Jetzt ist. Er ist achtsam. Und er ist entspannt, weil er sich den Weg nicht schlecht macht mit wertenden Gedanken, sondern ihn einfach gewahrsam geht. Er bekommt keine Zweige ins Auge, rutscht nicht ab, ist nicht genervt oder hektisch. Wenn er unten ankommt, ist er schon durch die „Anreise“ so entspannt, dass er oft erstmal wie ein König auf dem Rasen sitzt, ganz versunken in die eigene Präsenz. Ein beneidenswerter, aber nicht unerreichbarer Zustand!

Aber wie kommt man da selbst hin? Laut Fernsehwerbung hilft es, ein Bier zu trinken. Kein Stress, keine Meetings. Halte ich persönlich für keinen guten Weg. Aber nicht jeder hat einen vierfüßigen flauschigen Meister, der ihn Achtsamkeit lehrt. Viele von uns sind durch Stress, Sorgen und Druck so abgelenkt, dass sie einen Meister noch nicht mal erkennen können, wenn sie ihn sehen, denn das allein erfordert ja schon eine achtsame Wahrnehmung. Und daran sind wir einfach nicht gewöhnt.

Warum Achtsamkeit uns so schwer fällt

Es ist nicht neu, aber man kann es sich nicht oft genug bewusst machen: Wir alle sind geprägt von einer höher-schneller-weiter Gesellschaft. Wir sind alle von klein auf daran gewöhnt, benotet, bewertet, geprüft zu werden. Ständig müssen wir irgendetwas beweisen. Wenn wir klein sind, werden wir gefragt, was wir werden wollen, wenn wir groß sind, wenn wir älter oder krank werden, werden wir schief angeguckt, weil wir aber schonmal mehr geleistet haben als heute.

Da ist es verdammt schwer, das wertende Denken nicht anzunehmen und einfach mal im Hier und Jetzt zu sein. Wir müssen also oft erst umlernen, bevor wir Achtsamkeit genießen können, und das ist gar nicht so einfach. Ein erster Schritt ist, sich klar zu machen, dass Achtsamkeit tatsächlich nichts zu tun hat mit „unproduktiv rumsitzen“, sondern erwiesenermaßen einen positiven Einfluss hat auf unsere psychische und physische Gesundheit. Wenn dein Gewissen also schlecht zu dir ist und dir sagt, dass du weiterrennen und auf die gewohnte Art funktionieren musst, sagst du ihm enfach mit einem satten Lächeln, dass du gerade deine Leistungsfähigkeit erhältst und steigerst, wenn du dir deinen mentalen Sonnenhut aufsetzt und in die Langsamkeit gehst. 😉

Mit Kreativität die Achtsamkeit anlocken

Es fällt uns leichter, Gewohnheiten abzulegen, die uns nicht gut tun (wie ständiges unter Strom stehen), wenn wir unserer Seele eine schöne und nährende Alternative anbieten. Im Kopf ist uns allen das natürlich klar. Endloses Grübeln und schlaflose Nächte haben noch nie ein Problem gelöst. Trotzdem fällt es unglaublich schwer, den Grübelautomaten einfach abzustellen. Hier kommt die Kreativität ins Spiel.

Kreativität und Achtsamkeit haben viel miteinander gemeinsam. Achtsamkeit ist sogar der Närboden für kreative Werke mit Seele. Wir können nicht malen, was wir nicht bewusst gesehen haben (auch, wenn das Gesehene vielleicht als abstraktes Gemälde daherkommt), wir können nicht ausdrücken, was wir nicht bewusst gefühlt haben. Der Unterschied zwischen Kunst mit und ohne Achtsamkeit ist so wie der zwischen einem tanzenden Roboter und einer stolzen spanischen Mama, die mit all ihrer weiblichen Kraft, Lebenserfahrung und Leidenschaft einen Flamenco hinlegt, bei dem der Boden erzittert.

Um kreative Werke mit Seele erschaffen zu können, brauchen wir also unsere Achtsamkeit, unsere bewusste Wahrnehmung des Hier und Jetzt. Und das Gute ist: Dieser Weg ist keine Einbahnstraße! Wenn du Schwierigkeiten hast, innerlich zur Ruhe zu kommen, kann die Kreativität die Brücke sein, die dich da hin bringt. Sollen wir es noch mit einem praktischen Beispiel ausprobieren?

Eine praktische Kreativübung für mehr Achtsamkeit

Du weißt, dass es dir gut tun würde, einen Spaziergang zu machen. Das Wetter ist traumhaft, die Luft duftet so süß und dass du mehr Bewegung brauchst, ist auch kein Geheimnis. Schließlich ist die Powerkombi Licht-Luft-Bewegung nicht nur gut für den Körper, sie wirkt sogar (vorbeugend) gegen Depressionen und Stresserkrankungen. Aber einfach nur so draußen rumlaufen? Ohne Ziel? Macht dich das nicht unruhig? Ist das nicht Zeitverschwendung? Müsstest du dann nicht besser gleich „richtig“ Sport treiben und kommst dann nicht raus, weil der innere Schweinehund in der Tür sitzt und sich viel zu breit macht?

Schnapp dir einen Zeichenblock und Stifte und lauf los. Du rennst nicht einfach nur ziellos draußen rum und das soll dann irgendwie gut tun, du gehst auf einen Motivspaziergang! Und schon verändert sich von selbst deine Wahrnehmung. Du siehst plötzlich kleine Blumen, an denen du sonst achtlos vorbei gegangen wärst. Du siehst, wie das Laub eines Baumes mit dem Sonnenlicht spielt und tanzende Schatten auf den Boden wirft. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf das, was ist.

Wenn du dann einen gemütlichen Platz und ein schönes Motiv gefunden hast, erinnerst du dich nur zur Sicherheit am besten nochmal daran, dass es jetzt nicht darum geht, etwas zu leisten, zu bewerten oder zu bezwecken. Du verbindest dich einfach mit deiner Aufmerksamkeit, um zu zeichnen, was du wahrnimmst. Und das ist der Kern der Sache, der Weg, deine Kreativität zu befreien und deine Achtsamkeit zu locken. Du bist nicht hier, um eine fotorealistische Naturstudie zu machen. Du bist hier, um das zu zeichnen, was du siehst und fühlst. Du kannst also nichts falsch machen, du kannst nur ein Original zeichnen, das so einzigartig ist wie du selbst!

Jetzt sieht aber die majestätische Eiche von der Anhöhe auf deinem Zeichenblock aus wie das Gekrickel eines Kindergartenkindes? Traumhaft! Dein inneres Kind freut sich so über euren Auflug, dass es dir ein Bild gemalt hat! Und noch ein letzter Stubser, um deine Zweifel, ob du überhaupt „Kunst“ machen kannst oder darfst zu überwinden: Du kennst sicher die Bilder, mit denen Mondrian berühmt geworden ist. Genau, diese senkrechten und waagerechten schwarzen Linien, die dann Kästchen ergeben, die rot, blau und gelb ausgemalt sind. Aber wusstest du, dass Mondrian fasziniert war von Ästen und Zweigen, weil er darin die kunstvolle Logik der Schöpfung sah und diese nur zu schwarzen Linien abstrahiert hat? Würde irgendjemand bezweifeln, dass das „Kunst“ ist? Also: „Schlimmer“ als ein Mondrian können deine Bilder auch nicht werden! 😉

Je öfter du deinen Blick auf Motive richtest, die du in deinem Stil darstellen willst,

umso mehr schulst du deine Achtsamkeit!

Habt ihr Lust, mit mir eine kleine Sammlung der schönen Momente anzulegen? Dann schreibt uns Kommentare mit den schönsten Augenblicken, in denen ihr ganz im Hier und Jetzt ward! Ihr könnt die Kommentare natürlich aber auch nutzen, um andere Gedanken zum Thema loszuwerden! 🙂

Und jetzt noch schnell was in eigener Sache: Ich will mich ganz herzlich bei allen bedanken, die am letzten Wochenende den Freitags-Artikel geteilt haben, ihr seid der Wahn, die Statistik hat getanzt! Und ganz herzlich begrüßen möchte ich auch die neuen Follower, schön, dass ihr mit an Bord seid!

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14 Gedanken zu “Wie du mit Kreativität deine Achtsamkeit fördern kannst

  1. Fantastischer Post! Spätestens jetzt hast du offiziell einen neuen Fan ^^

    Vor allem, wenn man im Kreativ/ Mediensektor arbeiten möchte vergisst man oft, seiner Kreativität einfach mal freien Lauf zu lassen. Da heißt es immer, es muss schnell fertig sein, form follows function, und gut muss es natürlich auch sein. Das laugt ganz schön aus.

    Um mich in die freie Natur rauszubegeben fühl ich mich grad spontan noch zu schmuddelig, aber ich hau mich jetzt in die heiße Wanne, pack endlich mal wieder meine Malseife aus und lass mein inneres Kind die Fliesenwand verzieren ^^.
    (Vielleicht treibts mich ja dann im sauberen Zustand trotzdem noch raus)

    Danke an dich und Fitz für diese Idee für den Montag 🙂

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    • Das ist aber auch eine echte Wonne, für Leser wie euch zu schreiben! Und ich hatte erst noch überlegt, ob das Thema Achtsamkeit in den Blog passt! 🙂

      Und es stimmt wirklich, wenn man in der Kreativwirtschaft arbeitet, muss man unheimlich aufpassen, dass man sich nicht selbst die eigene Quelle abgräbt. Umso wichtiger ist es dann zu unterscheiden, ob man die eigene Kreativität im Tausch Arbeit gegen Geld einsetzt oder einfach mal zum eigenen Vergnügen frei laufen lässt. Um nicht auszubrennen, muss man sich da auch einfach mal den „Luxus“ gönnen, zur ursprünglichen Kreativität zurück zu kehren. Die folgt nämlich keinem Briefing und keinem Kundenwunsch, sondern amüsiert sich als Selbstzweck. Danach sprudelt die professionell eingegrenzte Kreativität auch wieder besser.

      Und Fitzwilliam werde ich heute mal sein teures Lieblingsfutter spendieren, mit einem Gruß von meinen Bloglesern! 😉

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  2. Ich hatte vor zwei Jahren diese Augenblicke. Völlig im Moment, durch nichts ablenken lassen, jede Einzelheit des Augenblicks aufsaugend. Ich sass in der Neonatologie mit meinem zu früh geborenen Baby auf der Brust. Wir wussten nicht, was uns erwarten würde, uns blieb nichts anderes übrig, als völlig im Moment zu versinken und das, was uns vergönnt war, völlig und absolut zu absorbieren und konservieren. Wenn ich die Augen schliesse habe ich den Geruch, die Geräusche, die gesamte Atmosphäre wieder. Und das Gefühl, diesen kleinen zerbrechlichen Jungen halten zu dürfen.
    Diese Erinnerungen sind so unglaublich wertvoll und ich hätte sie nicht, wenn ich damals nicht so total und absolut im Moment und in der Situation versunken wäre.

    Danke für deinen schönen Text. Es ist immer ein Genuss, von dir zu lesen.

    Gefällt 3 Personen

    • Liebe Schnipseltippse,

      ich danke dir, dass du diese bewegende Erfahrung mit uns teilst, das hat mich wirklich berührt. Ich selbst hab eine chronisch kranke Tochter, bei der ich schon so manche Nacht gewacht und gelauscht habe, ob sie atmet.

      So traurig und tragisch das ist, aber nichts holt einen so in den Moment, wie wenn es bei den eigenen Kindern um Leben und Tod geht. Ich habe dadurch auch gelernt, die schönen und ruhigen Momente so zu schätzen, wie ich es vorher gar nicht konnte. Achtsamkeit bedeutet für mich auch nicht, dass immer alles schön ist. Aber es bedeutet, das Leben intensiv wahrzunehmen, mit all seinen Ecken und Kanten, und keinen Moment zu vergeuden. Einfach, weil es so kostbar ist.

      Dir alles, alles Liebe,

      Elisa

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  3. Also erst mal hat mir dein Bild (grüne Welle?) sehr gut gefallen. Mit richtig gut Schwung.. 😉
    Mit Achtsamkeit von der Eso-Sorte hatte ich auch schon zu tun und die geht mir heute eher auf den Keks..
    Dass dein Kater uns das vormacht, ja 😀 find ich gut. Danke Fitz!
    Ganz ich selbst bin ich häufig, wenn ich mich aufmach, zum spazieren, wandern, mit Kamera. Die äussere Bewegung bringt Ruhe in mein Inneres. Ein Feuerchen machen, eine Wurst am Stecken braten….ach ja. Meine Ruhe kommt im Moment eher aus der Bewegung.

    LG Iwan

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    • Hallo Iwan!

      Fitz lässt sich gerade sein Ideengeber-Honorar schmecken! 😉

      Dieses Zurückzucken, wenn etwas aus der Eso-Ecke kommt, kenne ich auch. Ich hab mir aber abgewöhnt, gleich alles zu verurteilen, weil ich festgestellt habe, dass manches klug wird, wenn man es mal aus einem bodenständigen Blickwinkel betrachtet. Manches aber auch nicht, aber darüber muss ich mir immer erst mein eigenes Bild machen.

      Und interessant, oder, wie äußerliche Bewegung innere Ruhe bringt. Ich kann auch wunderbar klar denken, wenn ich einfach laufe, laufe, laufe. Schade nur, dass man beim Laufen nicht schreiben kann. Aber fast alles, was ich schreibe, habe ich vorher „zu Fuß“ erdacht!

      Besonders feut mich, dass dir mein Bild gefällt, dass hab ich nämlich auch erst so malen können, als ich mich von dem Anspruch verabschiedet habe, dass es „echter“ aussehen muss, wenn ich Wasser male. Jetzt gefällt es mir eigentlich auch ganz gut! 😉

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      • Ja, das kenn ich doch sehr gut, dass die Gedanken (oder was man schreibt) erlaufen werden müssen… 😉
        Dein Bild von der Welle sieht für mich sehr echt aus. Sogar echter als echt, weil in in einem Bild immer *eigene Interpretationen* ins Spiel kommen. Und das wirkt dann häufig „echter“ (mei, jedenfalls für mich), weil Gefühle übertragen werden. Und deswegen mag ich dann ein Bild oder nicht… 😉

        Was mir gerade einfällt, Hans Erni starb übers Wochenende. Er wurde 106 Jahre alt! Cool oder, also sooo alt zu werden? Er war zeit seines Lebens sehr kreativ und ich mochte viele seiner Bilder (nicht alle). Ich mochte vor allem seinen kühnen Strich… 😉

        http://anurakart.blogspot.ch/2012/02/hans-erni.html

        LG Iwan

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  4. Huhu ihr Lieben, Elisa, ich darf dich einmal kopieren 😉
    “ Du siehst plötzlich kleine Blumen, an denen du sonst achtlos vorbei gegangen wärst. Du siehst, wie das Laub eines Baumes mit dem Sonnenlicht spielt und tanzende Schatten auf den Boden wirft. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf das, was ist.“
    So geht es mir eigentlich fast immer, wenn mich keiner Ablenkt „bin“ ich nur noch, und wenn dieser Prozess zu tief wird, sehe ich nur noch Gemälde in allem, was mich umgibt.
    Manchmal suche ich richtig nach den Bildern 😉
    Eine Freundin sagte mal zu mir: Du hast keinen Garten gestaltet, sondern ein Gemälde, mit vielen vielen einzelnen Bildern drin, …………. sie hat recht ^^
    Es ist für mich ein besonderer Weg der Wahrnehmung.

    Danke für deinen Artikel ^^
    .

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    • Huhu, Kerstin!

      Ich weiß genau, was du meinst, diese Wahrnehmung liebe ich auch. Je mehr ich male, umso mehr sehe ich die Welt als Motiv. Neulich habe ich mir die gesamte Staffel einer Piratenserie reingezogen. Wer da jetzt wen überfallen hat und warum? Keine Ahnung, aber die Faaarben! Wie das Wasser sich mit dem tropischen Licht vermischt und die Wellen sich bewegen, wenn das riesige Segelschiff da durchpflügt … ich hab sogar schon Standbild gemacht und vom Bildschirm abgemalt! 😉 Das Headerbild dieses Blogs ist aus einem britischen Krimi, in dem eine Leiche am Strand gefunden wurde, und was seh ich? Wellen zum Malen! 😀
      Nur wer der Mörder war, weiß ich natürlich nicht!

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  5. Huhu Elisa,
    du wirst lachen, manchmal träume ich von einem Bild, wache auch und habe es noch vor Augen. Dann schnell zum Skizzenblock, und einen ersten Entwurf machen.
    Es gibt Tage, das habe ich das Gefühl, mich umgeben nur Bilder, ………. und wer bitteschön soll die alle malen?? ^^
    Aber ich habe gestern etwas Neues für mich entdeckt, und wenns mich jetzt nicht beisst, glaube ich, ich habe „meins“ gefunden, und kann meine ewige Suche nach „meinem“ einmotten 😉
    Mit „meinem“ meine ich sowas wie Stil, aber ganz trifft es das auch nicht.
    Es geht nix darüber, hin und wieder auch mal neue Wege zu beschreiten^^
    Liebe Grüße^^

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  6. Pingback: Mindfulness – Achtsamkeit | Monthly Creativity

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